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Burmas heilige Schlangen

Burma (Myanmar) - Schlangentempel in Paleik

Vor über dreißig Jahren entdeckte der Shan Mönch U Karleinda im Tempelbezirk Paleik in einer zerfallenden Pagode eine überwucherte Buddha-Statue. Drei Netzpythons bewachten zu diesem Zeitpunkt dieses Heiligtum. Nach der Mythologie wurde Buddha selbst von einer Schlange, der siebenköpfigen Naga, beschützt. Somit war für Mönch U Karleinda klar, die Schlangen müssen heilig sein. Er nahm die Statue zusammen mit den drei Schlangen in seine Yatana Labamuni Pagode und gab ihnen einen Ehrenplatz. Seitdem sind die Schlangen (heute sind es die Nachkömmlinge) nicht mehr von der Seite der Buddha-Statue gewichen. Nach dem Tod vom Abt U Karleinda übernahm der Mönch U Hlakyi das Amt des Tempelpriesters. Einmal am Tag wäscht er die Schlangen in einem Wasserbassin, betet zu ihnen und füttert sie anschließend mit Fisch, Milch und Eiern. Scharenweise kommen Pilger aus ganz Burma (Myanmar) in die Yatana Labamuni Pagode. Sie spenden Geld und Lebensmittel, um das Schauspiel zu beobachten und den heiligen Tieren ihre Ehre zu erweisen. Nach der Fütterung kriechen die Schlangen selbstständig in die Nische zu ihrer Buddhafigur zurück und legen sich schlafen.

Reportage mit 25 Aufnahmen und Text (ca. 3.000 Zeichen)



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