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Kambodscha - Apsara-Tanzschule in Siem Reap

Tanz der Himmelnymphen

Im 12. Jh. gab es unter der Herrschaft Jayavarmans VII. nahezu 3000 Apsara-Tänzerinnen, die für den Gottkönig zu feierlichen Anlässen auftraten. Der rituelle Tanz erzählt vom höfischen Leben, von Freude und Leid, Krieg und Frieden, Wasser, Wind und Sonne. Die Leidenschaft des Herrschers für die göttlichen Tempeltänzerinnen setzten Architekten und Steinmetze in der Tempelarchitektur um. In allen sakralen Bauwerken, die der Khmer-Herrscher errichtete, ließ er die eng taillierten Himmelsnymphen an den Eingangsportalen, Architraven und Mauern in Stein verewigen. Nach dem Verfall des Khmer-Reiches im 15 Jh. entführten Siamesen viele der Tänzerinnen in das benachbarte Thailand. Erst König Norodom Sihanouk ließ 500 Jahre später das klassische Ballett in Kambodscha wieder zum Leben erwecken. Aber als die Roten Khmer in den siebziger Jahren die Macht ergriffen, wurde der traditionelle Tanz unter Androhung der Todesstrafe verboten. Nur wenige Tanzlehrer überlebten das Gemetzel dieses blutrünstigen Regimes.

Reportage mit 40 Aufnahmen und Text (ca. 9.000 Zeichen)



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